Kein Verbot von Windkraft, aber dringend notwendige Priorisierung nach Wirtschaftlichkeit und Effizienz

Willkommen auf der Site der Initiative “Windkraftmoratorium Aargau”. Wir betreiben hier eine Informationsplattform, die offen, informativ und ohne Umschweife über die dringendsten Fragen der Initiative “Windkraftmoratorium Aargau Antworten geben will.

Die Gegner unserer Initiative verbreiten gerne das Gerücht, wir würden hier eine Technologie verbieten wollen – Das entspricht überhaupt nicht unserer Absicht!  – Es ist im Gegenteil so, dass unsere Gegner genau DAS tun wollen, was sie UNS vorwerfen: Sie wollen die Kernkraftwerke verbieten und verbreiten deswegen frei erfundene Schauergeschichten  und schüren in der gesamten Bevölkerung unbegründete Angst.

UNSERE Absicht ist es, von den Windkraftwerken die gleichen Bedingungen zu verlangen, wie sie auch allen konventionellen Kraftwerken auferlegt werden müssen:
Sie sollen marktfähig, günstig, sicher, umweltschonend und effizient sein. Das erfüllen alle Wasser- und Kernkraftwerke in der Schweiz problemlos.

Wenn wir nun die gleichen Kriterien für die Windkraftwerke verlangen, ist das nur fair. Und weil die Windkrafwerke eben NICHT marktfähig, NICHT günstig, NICHT sicher, WEDER umweltfreundlich NOCH effizient sind, kann man UNS nicht vorwerfen, wir würden Windkraftwerke verbieten wollen. Nein, Windkraftwerke verbieten sich aus Vernunftsgründen gleich SELBER dermassen überzeugend, dass wir dazu kein extra VERBOT benötigen. Wer im Aargau Strom mit Windkraft produzieren will, beweist eigentlich nur, dass er nicht weiss, wie unsäglich schlecht Windkraft hier funktionieren kann. Dass kommt meist von einer ideologischen Begeisterung für “Erneuerbare Energie”, die auf Mythen und Sagen gründet und deshalb hinterfragt werden MUSS.

Wir werden Ihnen bis ins kleinste Detail zeigen, warum Windkraftwerke im Aargau höchst untauglich und sogar schädlich sind. Für die Wirtschaft, für die Gesellschaft, für die gesamte Natur und deshalb letzendlich auch für Sie ganz persönlich!

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Der Knopf zum Neustart der Initiative “Windkraftmoratorium Aargau” wurde gedrückt …

Die Initiative “Windkraftmoratorium Aargau” ist am hinterhältigen Diebstahl der gesammelten Unterschriftenbogen gescheitert. Das Komitee muss sich allerdings auch den Vorwurf gefallen lassen, dass es die Verwahrung und die Kontrolle der wichtigen Dokumente nicht ideal gelöst hat. Das können und müssen wir besser machen.

Wir bedauern den vergeblichen Arbeitsaufwand der vielen Helferinnen und Helfer in den Regionen des Aargaus und werden die Unterschriftensammlung auf professioneller Basis wiederholen. Für die Aargauer Initiative suchen wir nun Mitglieder für ein breit abgestütztes Komitee.

Deshalb haben wir heute verschiedene Umweltverbände und Parteien des Kantons Aargau dazu eingeladen, in diesem Komitee mit je einer Stimme Einsitz zu nehmen. Ein erster gemeinsamer Nenner ist der Wunsch nach einer klaren und realistischen Definition, wie und unter was für Bedingungen Windkraftwerke im Kanton Aargau bewilligungsfähig sein sollen. Die aktuelle Regelung ist ungenügend. Die Wirkung dieser sachlich schlecht begründeten Umsetzung der Windkraftnutzung auf Bundesebene und lokal im Kanton Aargau ist ökologisch und ökonomisch gesellschaftschädigend. Das muss durch diese Initiative korrigiert werden.

Die schlechte Erfahrung Deutschlands müssen wir nicht auch noch machen

Diese abscheuliche Tat kann uns nicht davon abhalten, dem Aargau die schlechte Erfahrung Deutschlands ersparen zu wollen: Verspargelte Landschaften, gerodete Wälder, Naturschutzgebiete mit Betonplätzen und breiten Zufahrtstrassen, lärmgeplagte Anwohner und überteuerten Strom. Was kann uns die Windradlobby als Ausgleich für diesen Verlust bieten?

Sie hat NICHTS dafür zu bieten: Die deutschen Haushalte bezahlen bald 30 Eurocent pro KWh Strom. Die deutsche Stromerzeugung weist den grössten Treibhausgasausstoss pro erzeugte Kilowattstunde aus. Viermal so viel wie die Schweiz, Tendenz steigend! Und das ausgerechnet wegen der installierten Nennleistung von sage und schreibe 66 Gigawatt aus Wind- und Sonnenkraft. Deutschland zahlt den Grünstrombetreibern jährlich schon 23 Milliarden Euro für die Illusion, man würde mit Solaranlagen und Windkraftwerken umweltfreundlichen Strom produzieren können. Deutschland bewirkt das genaue Gegenteil von “umweltfreundlicher Energieerzeugung”. Der Irrtum ist fundamental, es zeigt sich jetzt eindrücklich, dass die sogenannten “Experten” keinen Schimmer von Stromversorgung haben. Doch die Illusion der “Energiewende” ist nicht auszurotten. Es ist eine grüne Religion mit absolutem Anspruch auf Wahrheit geworden. Kein noch so fundiertes Argument kann die Vernunft der Götter erwecken.

Hat die Schweiz bessere Verhältnisse für Windstrom als Deutschland?

In Deutschland funktioniert es nicht. Und das bisschen Grünstrom, dass an den Steckdosen der Verbraucher ankommt, ist dermassen ineffizient und dreckig, dass man es getrost auch mittels Braunkohlekraftwerk hätte herstellen können. Seit dem Jahr 2003 wirken die gleichen Geister auch in der Schweiz. Bei halb so grossem Windaufkommen, wie in Deutschland. Die Windverhältnisse in der Schweiz sind dermassen schlecht, dass es dafür noch nicht einmal eine offizielle Windklasse gibt. Kein Hersteller von Grosswindkraftwerken bietet ein Modell an, dass bei solchen Flauten auch noch Strom produzieren soll. 7,5 Meter pro Sekunde sind das technische Minimum für den Betrieb solcher Anlagen. In der Schweiz sollen nun unerklärlich tiefe 4,5 Meter pro Sekunde genügen. Das ist ein einziger grosser Betrug. Die erzeugten homöopathischen Dosen von Grünstrom aus Schweizer Windkraft bestätigen die untauglichen Verhältnisse in der Schweiz. Die grossartig veröffentlichen Bruttostromdaten vertuschen erfoglreich die nicht veröffentlichten Nettostromwerte: Unter dem Strich bleiben nur Kosten, aber kein grüner Strom. Statt “Grüner Strom” wird den naiven Ökostromkunden 80% konventionell produzierter Strom angeboten. 20% stammen rein theoretisch aus irgendeinem Windkraftwerk, das irgendwo mehr oder weniger unkontrolliert vor sich hin- und herdümpelt.

Unterschriften klauen, Abstimmungen und Studien manipulieren, das ist die Wirkung des vom Bund bezahlten Programms “Akzeptanzförderung für Windkraft in der Bevölkerung” der  Schweizer Windradlobby

Es wundert niemanden, dass die Schweizer Windradlobby lieber Unterschriftenbogen verschwinden lässt, als mit guten Argumenten über die Grundlagen sinnvoller Windkraftnutzung diskutieren zu wollen. Wer keine Argumente hat, muss welche erfinden oder die Diskussion mit allen Mitteln verhindern. In beiden Disziplinen sind die Vertreter der Grünstromlobby Weltmeister.

 

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Unterschriftenbogen der Initiative in der Nacht vor der Einreichung gestohlen!

Initiative Windkraftmoratorium Aargau

Pressekonferenz vom 16. Mai 2014, Aarauerhof

(Text der Pressekonferenz hier als PDF)

„Unterschriftenbogen kurz vor Abgabetermin bei Einbruch entwendet“

In der Nacht zwischen dem 15. Und dem 16 Mai 2014 wurde in die privaten Räumlichkeiten des Initiativkomitees „Windkraftmoratorium Aargau“ eingebrochen. Dabei haben es die oder der Einbrecher gezielt auf die bereitliegenden und beglaubigten Unterschriften für die Initiative Windkraftmoratorium Aargau abgesehen. Nach ersten Abklärungen fehlen keine weiteren Wertgegenstände. Die Ermittlungen der Kantonspolizei sind am laufen. Es sind bisher noch keinerlei Angaben zur Täterschaft vorhanden.

Das Komitee der „Initiative Windkraftmoratorium“ ist besorgt über den Niedergang jeglichen politischen Respekts, der hinter dieser Aktion steht. Es war naiv anzunehmen, hinter unseren politischen Gegnern würden sich nur seriöse und ehrliche Menschen verbergen, die einfach andere Ansichten zum Thema Energieversorgung vertreten. Bei einem politischen Thema, in dem es auf der einen Seite um das Abschöpfen von Milliardensubventionen geht, muss man offenbar ab sofort mit gefährlichen Situationen rechnen. Wir hatten bisher Glück, nur Opfer von Sachbeschädigungen und Verleumdungen zu sein. Dieser hinterhältige Diebstahl ist eine neue Dimension der Tätlichkeiten gegen Windkraftkritiker. Wir fragen uns was die Steigerung davon ist und wohin uns das wohl noch führen mag?

Wir wollen zum jetzigen Zeitpunkt aber keine voreiligen Schlüsse ziehen. Trotzdem stellen sich folgende Fragen:

  1. Wer hat ein Interesse, dass die Initiative Windkraftmoratorium Aargau NICHT zustande kommt?
  2. Welcher Dieb stiehlt eine schwere Schachtel, gefüllt mit wertlos bedruckten Papierbogen, wenn er daneben wertvolle Gegenstände wie Bilder, Computer und sogar Bargeld mitlaufen lassen könnte?

Das Motiv ist oft der Schlüssel zur Täterschaft. Wer war genug motiviert, um das Risiko einer Verurteilung wegen Diebstahls und Einbruchs dafür in Kauf zu nehmen?

  1. Es muss sich wohl um eine Interessengruppe handeln, die grosse Angst vor der Diskussion um Windkraftnutzung hat und nicht gerne sieht, dass sich die Bevölkerung eine eigene Meinung bilden kann.
  1. Jemand hat Angst um seine lukrativen Geschäfte und möchte lieber weiterhin Subventionen abschöpfen können. Wie wir im internationalen Umfeld sehen, wird das je länger je schwieriger. Grund: Die Profiteure einer ungeplanten und untauglichen Energiewende bzw. Energiestrategie kommen immer mehr unter Druck einer zunehmend fundierten Argumentation der Kritiker.
  2. Dieser Einbruch zeigt uns, dass die Argumente der Befürworter einer Umweltzerstörung durch Windkraftanlagen am Ende angekommen sind.

Wie geht es weiter?

Wir sind nun zuerst mal etwas müde von der intensiven Arbeit, die wir seit Jahren in Fronarbeit geleistet haben. Wie sind sehr enttäuscht, dass es jetzt ein Jahr länger dauert, bis sich die Bevölkerung zur umstrittenen Windkraftnutzung äussern kann. Trotzdem muss allen klar sein, dass unsere Bewegung deshalb noch lange nicht aufgibt. Wir werden uns weiterhin für die Umwelt und die lebenswerten Wohnlagen der Menschen einsetzen. Das Initiativkomitee wird sich aufgrund der Ermittlungen und noch vor dem Beginn Sommer entscheiden und der Öffentlichkeit mitteilen, was unsere nächsten Schritte sind.

 

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Filmbeitrag “Windkraftwerke und die Probleme, die sie schaffen”

Hier zeigen wir Ihnen den wohl besten deutschsprachigen Beitrag in Form einer umfassenden Filmrecherche. Die Zustände, die in Deutschland durch den extremen Bau von Windkraftanlagen herrschen, haben auch dort bei praktisch allen Windparks Bürgerbewegungen gegen die Auswirkungen der Anlagen entstehen lassen. Die deutschschweizer Medien verliert darüber in der Regel kein Wort und schon gar kein Bild.

6m/s Wind in Deutschland “wenig Wind”, 4,5m/s Wind in der Schweiz: “Genug Wind”

Die deutsche Region Laubach, die hier erwähnt wird, verfügt über Windgeschwindigkeiten von immerhin 6m/s. Trotzdem wird diese Windgeschwindigkeit als “zu Gering” und “unwirtschaftlich” bezeichnet. Die Aargauer Windkraftkritiker waren bereit, diese Windgeschwindigkeit (6m/s) als technisches Minimum zu akzeptieren. Das Aufheulen der schweizer Windradlobby über diesen Kompromissvorschlag war unüberhörbar und dieser Kompromissvorschlag hatte im Grossen Rat keine Chance. Schon dieser absolut moderate Wert wurde bereits als “Versuch eines Verbots der Windkraftnutzung” dargestellt. Denn die Schweizer Windradlobby spricht bereits ab 4,5m/s Windaufkommen von “Genug Wind haben”. Der Kanton Aargau hat diesen unwirtschaftlichen Wert in der Folge in die Raumplanung aufgenommen. Im internationalen Vergleich kann man das nur noch als lächerliche Übertreibung und Beschönigung eines fehlenden Windpotenzials zu bezeichnen. Kein seriöser Windparkbetreiber empfindet diese Windgeschwindigkeit als “genügend”. Die Amerikaner bezeichnen Werte unterhalb von 6m/s als “armselig” (poor). Das Aargauische Baudepartement hat sich DIREKT von der Windradlobby beraten und entgegen besseren Informationen der Windradkritiker zu dieser Fehlüberlegung hinreissen lassen.
Zum Vergleich: Der aargauische Lindenberg weist eine durch zwei unabhängige Instanzen gemessene Windgeschwindigkeit auf Nabenhöhe von 4.7m/s aus. Das ist technisch betrachtet “kein Wind”, weil dieser Windgeschwindigkeit nicht einmal eine Windklasse zugeteilt ist. Auch der vielgerühmte Heitersberg verfügt über weniger Windaufkommen. Wo aber kein Wind ist, ist auch kein Strom. Sehen wir also, wei das die Deutschen damit so erleben:

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Veröffentlichen wir falsche Zahlen und verbreiten wir Angst?

Am 12. Mai 2014 erreichte uns die e-mail. Die formulierten Vorwürfe sind mit Punkt 1 – 4 in kursiv und grün gehalten. Unsere Antwort folgt unmittelbar darauf in Normalschrift. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurde nur die Antwort eingestellt. Die formulierte Kritik leitet sich aus dem Text ab.

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Sehr geehrter Herr Meier [Name der Redaktion bekannt]

Es freut mich, dass Sie unsere Angaben so genau prüfen und kritisch hinterfragen. Wir veröffentlichen keine Zahlen und Daten, um Angst zu machen oder weil wir davon nichts verstehen. Wie Sie selber auch, bemühen wir uns um grösstmögliche Objektivität. Das Thema ist äusserst komplex und bedarf in der Regel einer systemischen Betrachtung. [Isolierte Zahlen] führen nur in die Irre. Gerne erkläre ich Ihnen deshalb Punkt für Punkt, wie und warum wir andere [Ergebnisse] erhalten.

1. Wind Deutschland: anstatt 2.8% sind es ca 8% Beilage! Ihre Beilage listet die Bruttostromproduktion der Jahre 2010 und 2011 auf. Ich nehme an, diese Zahlen sind richtig. Bei Kohle- Gas- und Atomstrom sind diese Zahlen praktisch identisch mit den Nettozahlen, die wir lieber berücksichtigen, weil die systemischen Verluste bei den Erneuerbaren enorm sind. Bei Windkraftwerken und Solarkraftwerken entspricht der nutzbare Nettostrom höchstens 20% des Bruttostroms. Es ist demnach nicht sinnvoll, bei Windkraftwerken die Bruttoproduktion während eines Jahres zusammenzuzählen und dies als nutzbaren Strom auszuweisen. Das ist ein alter Trick der Grünstromfreunde, der bei uns nicht verfängt. Es ist auch ein häufiger Irrtum, der Laien widerfährt, die wenig Erfahrung mitbringen. Die 2.8% sind denn auch der Anteil an die Gesamtenergieversorgung Deutschlands, also nicht nur des Stroms. Daraus muss man folgern, dass der Anteil der Windenergie an der Gesamtenergieversorgung noch wesentlich kleiner ist. Aber diese Zahlen erhalten Sie nirgendwo fertig aufgetischt. In der Schweiz kann man diesen Anteil nur schätzen, weil die Windstromlobby die Zahlen der Nettoproduktion aus gutem Grund gar nicht veröffentlicht.

2. Kein CH Windkraftwerk braucht mehr Strom als was es erzeugt: Eigenverbrauch 1 bis 2% des Jahresertrags: Angabe von BKW. Die Windkraftwerke auf dem Mont Crosin verfügen über keine Enteisungsanlagen. Dementsprechend geringer sind die Eigenverbräuche. Diese Zahlen der BKW sind allerdings nicht nachgewiesen und basieren unserer Meinung nach auf geschönten Grundlagen. Die Art, wie diese Anlagen betrieben werden, ist als grobfahrlässig zu bezeichnen. Damit sie kurzfristig auf mehr Stromproduktion kommen, sind die Mechanismen zur Erkennung des Eisansatzes entweder ausgeschaltet oder funktionieren nicht richtig. Es wird vor Eiswurf noch nicht mal gewarnt. Es ist diesen Leuten total egal, dass die Eisbrocken auf die nahen Dächer und Loipen fallen. Die Strukturschäden an den Rotorflügeln sind eine Folge davon. Wir beziehen diese Informationen aus erster Hand.

3. Die Erzeugung der CH Windkraftwerke in 2013 betrug 88 000 MWh, was in D einer Braunkohlenmenge von 88 000 to entspricht. Dies ergibt einen Zug von 17, 9 km Länge:1320 Wagen à 66,5 to und 13, 5 m Wagenlänge. Sie können die Produktion von konventionellen Anlagen nicht einmal im Ansatz mit der Stromproduktion von Windkraftwerken vergleichen. Die deutschen Windkraftwerke zwingen die Gas- und Kohlekraftwerke zu einem ineffizienten Betrieb. Oft müssen die konventionellen Kraftwerke die zu 99% ausfallenden Wind- und Solarkraftwerke stützen, wenn nicht gar übernehmen. Dadurch entstehen systemische Emissionen von CO2, die den Erneuerbaren zugerechnet werden müssen. Nicht umsonst hat Deutschland eine zunehmend schlechte CO2-Bilanz vorzuweisen. Mit ihren 66 GW installierten Erneuerbaren hat Deutschland eine der dreckigsten Stromproduktionen, die man weltweit finden kann. Woher Sie die 88 GWh Windstrom aus CH haben, weiss ich nicht. Auf jeden Fall sind das auch Bruttozahlen, die im Endeffekt nicht viel zu unserer Stromversorgung beigetragen haben. Die BKW und alle anderen Windradbetreiber können den Anteil nutzbaren Stroms nicht nachweisen. Sie wollen das gar nicht, weil die Zahlen dermassen himmeltraurig aussehen, dass sie lieber auf den Mund hocken und darauf vertrauen, dass man weiterhin an das Märchen des lieblichen Windgottes glaubt.

4. Der Ausfall eines 1000 MW Kraftwerks bringt das europäische Verbundnetz nicht zum  Zusammenbruch. Quelle SEV-Bulletin. Ihre 0,3 Hz Angabe zeigt sehr klar, dass sie von der Netzregulierung nichts verstanden haben, oder den Leuten Angst machen wollen. Eine 2 MW Windmühle bringt das Netz noch viel weniger aus dem Takt. Ich weiss nicht, wo und wie sie mich hier zitieren. Aber so habe ich diese Aussage bestimmt nicht gemacht.

Für weitere Informationen verweise ich Sie auf meinen Energiewende-Blog, wo die Aussagen immer mit Quellenangaben versehen sind. Hier in einem E-mail Quellen anzugeben, wäre nicht sehr effektiv:

http://www.windland.ch

Mit freundlichen Grüssen:

Christof Merkli

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Die Argumente – kurz und bündig erklärt

Warum fordern wir 3 Kilometer Abstand?

Windkraftwerke erzeugen bewegten Schattenwurf, störenden hörbaren Lärm und krankmachende, tieffrequente Schallwellen. Erst in einem Abstand von mindestens 3’000 Meter können diese Störungen mit Sicherheit ausgeschlossen werden. Der Kanton Aargau verlangt einen ungenügenden Mindestabstand von 300 Metern zu bewohnten Gebäuden. Es gibt keine Differenzierung der Höhe einer Windkraftanlage. Probleme mit Schattenwurf, Lärm und Infraschall sind die Konsequenzen für die betroffenen Anwohner. Die dazugehörigen Studien können Sie selber auf der Seite der IG Pro Heitersberg überprüfen.

Der nachfolgende Film ist in englischer Sprache gehalten, weil die Emissionsforschung durch Windkraftwerke im englischsprachigen Raum führend ist und weil wir nicht über die Mittel verfügen, die Aussagen ins Deutsche übersetzen zu können. Auch wenn sie die englische Sprache nicht beherrschen, werden Sie die wesentlichen Aussagen verstehen. Sehen Sie sich diesen Film in aller Ruhe an:

Warum 1 Kilometer Abstand zu allen Naturschutzgebieten?

Vögel und Fledermäuse in nahen Naturschutzgebieten halten sich nicht an die Grenzen dieser Natrureservate. Sie jagen zum Beispiel in einem Umkreis von ca. einem Kilometer um ihre Nistplätze herum, um ihre Jungen ernähren zu können. Es ist wichtig, dass diese Pufferzonen um die Naturschutzgebiete respektiert werden, damit die geschützten Tiere nicht durch die Rotoren der Windkraftwerke erschlagen werden. Und wenn wir “Naturschutzgebiete” sagen, meinen wir auch “alle Naturschutzgebiete”, also auch die kantonalen wie das Naturschutzgebiet “Egelsee”.

Warum fordern wir einen Baustopp für Windkraftwerke, bis die Kernkraftwerke definitiv abgeschaltet werden?

Die Windkraftwerke im Mittelland können weder heute noch morgen einen spürbaren Beitrag an unsere Stromversorgung leisten. Das liegt erstens daran, dass wir hier über viel zu wenig Windaufkommen verfügen. Und zweitens könnten auch tausende von Windkraftwerken die zuverlässige Basisversorgung durch die Atomkraftwerke nicht ersetzen. Sollten die Kernkraftwerke eines Tages tatsächlich vom Netz genommen werden, müssen wir dann um jeden auch noch so kleinen Beitrag zur Stromgewinnung froh und dankbar sein. Windkraftwerke können dann einen minimalen Sinn entfalten. Aber selbst in diesem unwahrscheinlichen Szenario, dass wir die zuverlässige und günstige Stromproduktion tatsächlich aufgeben, werden uns die Windkraftwerke nicht viel helfen können.

Warum verlangen wir den Nachweis eines Bedarfs an Windstrom?

Der Bevölkerung ist oft noch nicht bewusst, wie marginal der potenzielle Beitrag von Windstrom an unsere Energieversorgung ist. Für die Energiewende ist der Bau von Windkraftwerken absolut unnötig. Die Profiteure von Windkraft verbreiten Zahlen zur Versorgung durch Windkraft, die sie nicht nachweisen können und die auch gar nicht möglich sind. “Die Versorgung von 100’000 Haushalten mit Windkraft” – wie wir das hie und da in den Spalten unserer  nicht sehr kritischen Presselandschaft finden – ist eine Illusion. Weil Behauptungen und schöne Worte noch lange keine Stromversorgung gewährleisten, verlangen wir von der Windradlobby den harten Nachweis, dass diese versprochene Leistung auch tatsächlich stattfindet. Wir können nicht unsere Naherholungsgebiete, Wälder und Wohnlagen für eine Illusion opfern, die dann – hoppla und äxgüsi! – nicht so eintrifft, wie sie uns aus dem blauen Himmel versprochen wurde.

Wieso verlangen wir den Nachweis der gesundheitlichen Unbedenklichkeit?

Dass Windkraftwerke verschiedene Emissionen verursachen ist ja wohl nicht umstritten. Dass diese Emissionen gesundheitliche Störungen bei den in der Nähe lebenden Menschen und Tieren zur Folge haben können, wird von der Windradlobby mit bewundernswerter Sturheit verneint.
Wir haben diese gesundheitlichen Folgen von Windkraftwerken des langen und breiten nachgewiesen. Trotz jahrelanger Aufklärung auf unseren Webseiten und – wo möglich – in den Medien, bleibt die Windradlobby stur auf dem Standpunkt, dass Windkraftwerke “keine gesundheitlichen Auswirkungen haben“. Sie werfen uns vor, wir würden diese Probleme übertrieben darstellen und die beschriebenen Gesundheitsstörungen seien rein psychologischer Natur. Da wir meinen, das Gegenteil umfangreich belegt zu haben, drehen wir den Spiess um und verlangen den Nachweis der gesundheitlichen Unbedenklichkeit.

Weshalb verlangen wir die Streichung der bereits geplanten Standorte?

Die Schweizerische Windradlobby hat unter Verwendung staatlicher Mittel jahrelange Desinformation betrieben. Die Bevölkerung wurde über die Nachteile und die Nutzlosigkeit dieser Anlagen nicht wahrheitsgemäss informiert.  Das komplexe Thema Windkraftnutzung hat Tür und Tor für schwierig widerlegbare Falschaussagen geboten, die sich je länger je mehr als bare Illusion herausstellen. In Europa stehen weit über 100’000 Windkraftwerke. Ein spürbarer positiver Beitrag an die Stromversorgung ist nicht feststellbar. Die negativen Wirkungen sind aber offensichtlich:

  • In Deutschland können sich bereits über 200’000 Menschen den Strom nicht mehr leisten.
  • Deutschland hat noch nie so viel CO2 emittiert, wie im Jahr 2013. Der Verbrauch an Braunkohle ist explodiert, nachdem 8 grosse Kernkraftwerke abgeschaltet wurden. Nicht Windkraftwerke haben diese Lücke ersetzt. Es waren Gas- Kohle- und Ölkraftwerke, die diesen fraglichen Schritt der deutschen Regierung und die daraus reslutierende Versorgungslücke haben korrigieren müssen.
  • In Deutschland sind ganze Landstriche mit Windturbinen übersät. Die Gegner von Windkraftwerken schiessen da wie Pilze aus dem Boden. Die meisten Bürgerinitiativen gegen diesen Raubbau an der Natur wurden NACH dem Bau von Windparks gegründet. Die Schweizer Windkraftkritiker sind hier im Vorteil, weil sie auf die schlechten Erfahrungen anderer Länder zurückgreifen können.
  • Durch den massenhaft, meist zur falschen Zeit anfallenden Windstrom Europas wird der gesamte europäische Strommarkt aber auch die effektive Stromversorgung destabilisiert. Versorgungstechnisch wichtige Kraftwerke sind nicht mehr wirtschaftlich betreibbar, unsere wertvollen Pumpspeicherwerke können den interessanten Spitzenstrom nicht mehr liefern, dafür müssen sie einspringen, wenn die Marktpreise tief sind und die Windkraftwerke wieder einmal eine ihrer vielen Flauten durchlaufen. Das ist ein Widerspruch, meinen Sie? – Keinesfalls! Massenhaft anfallender Windstrom ist nicht verwertbar, wenn er nicht verbraucht wird. Er ist vollständig verloren, muss aber dem Produzenten trotzdem bezahlt werden. Eine Speicherung dieses Stroms ist weitgehend unmöglich, wäre unbezahlbar teuer oder würde die Landschaften noch mehr in Mittleidenschaft ziehen.

Wir finden, dass wenn man den Fehlentscheid zum Bau oder der Projektkierung von Windparks an ungeeigneten Standorten einmal erkannt hat, man diese Fehlinvestitionen nicht auch noch mit Geldern aus der Tasche von uns Stromkonsumenten bezahlen sollte. Weil diese Fehlentscheidung auf der Basis von Profitgier und Egoismus weniger Profiteure entstanden ist, sollen diese “Investoren” auch die Folgen daraus selber tragen. Die Gesellschaft darf nicht darunter leiden, dass Leute gegen jede Vernunft eine Hügelkette mit subventionierten Industrieanlagen verbauen und dann auch noch den daraus entstandenen wirtschaftlichen Schaden aus Steuergeldern zurückerstattet bekommen.

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Weltweite Studien erhärten Verdacht: Windkraftwerke machen krank

Eine Vielzahl von Studien bestätigen die gesundheitsschädliche Wirkung von Windkraftwerken auf den menschlichen Organismus. Eine neue, zusammenfassende Studie von Alun Evans, emeritierter Professor der Universität Belfast, zeigt die dringende Notwendigkeit, entweder die Abstände zu erweitern oder die Lärmerzeugung der industriellen Windkraftwerke einzuschränken. Da die Lärmerzeugung durch die wachsende Grösse eher zunimmt, kann man nur mit massiv grösseren Abständen den Schutz der Bevölkerung gewährleisten. Selbst der Windradhersteller VESTAS hat schon im Jahr 2004 unmissverständlich festgehalten, dass bei Windkraftwerken technisch keine Lärmverringerung mehr möglich ist und dass eine Belästigung schon lange vor dem erreichen der Lärmschutzlimiten möglich ist:

“We know that noise from wind turbines sometimes annoys people even if the noise is below the noise limits.”

Übersetzung: Wir wissen, dass Lärm von Windkraftwerken manchmal stört, auch wenn er unterhalb der maximal erlaubten Lärmbelastung liegt.

Die oft auftretenden Schlafstörungen haben indirekte Folgen auf die Gesundheit der Anwohner: Herz-Kreislauf-Erkrankungen werden durch nächtliche Ruhestörung verursacht. Schlafentzug führt bei Kindern zu erhöhtem Körpergewicht und Gedächtnisstörungen. Das Erinnerungsvermögen wird beeinträchtigt, weil das Gedächtnis in der gestörten Schlafphase namens “Rapid Eye Movement” nicht genügend regeneriert werden kann. Schlafentzug wird auch in Verbindung mit chronischen Krankheiten wie der Typ II Diabetes, Krebs, Koronare Herzkrankheit und Herzinsuffizienz gebracht.

Die Initiative “Windkraftmoratorium Aargau” bezieht sich in ihren Forderungen unter anderem wegen diesen Gesundheitsproblemen auf einem Abstand von mindestens 3’000 Metern zwischen den Rotorspitzen des Windkraftwerks und den nächsten bewohnten Gebäuden.

Entnehmen Sie bitte den Nachweis aus den folgenden Quellen:

  • World Health Organisation. Night noise guidelines for Europe. Copenhagen. 2009.
  • Nissenbaum MA, Aramini JJ, Hanning CD. Effects of industrial wind turbine noise on sleep and health. Noise & Health 2012;14: 237-43.
  • Basner M, Babisch W, Davis A et al. Auditory and non-auditory effects of noise and health. Lancet 2013, dx.doi.org/10.1016
  • Hume KI, Brink M, Basner M. Effects of environmental noise on sleep. Noise & Health 2013:IP 193.171.77.1
  • Carter PJ, Taylor BJ, Williams SM, Taylor RW. Longitudinal analysis of sleep in relation to BMI and body fat in children: the FLAME study. BMJ 2011;342:d2712
  • Chung SA, Wolf TK, Shapiro CM. Sleep and health consequences of shift work in women. J Women’s Health 2009;18:965-77.
  • Hoevenaar-Blom MP, Annemieke MW, Spijkerman AMW, Kromhout D, van den Berg JF, Verschuren WMM. Sleep Duration and Sleep Quality in Relation to 12-Year Cardiovascular Disease Incidence: The MORGEN Study. SLEEP 2011;34:1487-92.
  • Hoevenaar-Blom MP, Annemieke MW, Spijkerman AMW, Kromhout D, Verschuren WMM. Sufficient sleep duration contributes to lower cardiovascular disease risk in addition to four traditional lifestyle factors: the MORGEN study. Eur J Prevent Cardiol 2013; doi: 10.1177/2047487313493057.
  • Laugsand LE, Strand LB, Platou C, Vatten LJ, Janszky I. Insomnia and the risk of incident heart failure: a population study. Eur Heart J 2013 doi:10.1093/eurheartj/eht019.
  • Möller-Levet CS, Archer SN, Bucca G, et al. Effects of insufficient sleep on circadian rhythmicity and expression amplitude of the human blood transcriptome. PNAS 2013; doi/10.1073/pnas.1217154110.
  • Pierpont N. Wind Turbine Syndrome: A Report on a Natural Experiment. K Selected Publications, Santa Fe, New Mexico 2009.
  • Archer NA, Laing EE, Möller-Levet CS et al. Mistimed sleep disrupts circadian regulation of the human transcriptome. PNAS 2014; www.pnas.org/cgi/doi/10.1073/pnas.1316335111
  • Vyas MV, Garg AX, Iansavichus AV et al. Shift work and vascular events: systematic review and meta-analysis. BMJ 2012;345:e4800 doi.
  • Salt AN, Lichtenhan JT. Responses of the inner ear to infrasound. IVth International Meeting on Wind Turbine Noise, Rome, Italy April 2011.
  • Schomer PD, Edreich J, Boyle J, Pamidighantam P. A proposed theory to explain some adverse physiological effects of the infrasonic emissions at some wind farm sites. 5th International Conference on Wind Turbine Noise Denver 28-30 August 2013
  • Ananthaswamy A. Like clockwork. New Scientist, 31st August 2013 Pp 32-5.
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  • Hanning CD, Evans A. Wind Turbine Noise. BMJ 2012: 344 e 1527
  • von Hünerbein S, Moorhouse A, Fiumicelli D, Baguley D. Report on health impacts of wind turbines (Prepared for Scottish Government by Acoustics Research Centre, University of Salford), 10th April 2013.
  • http://aefweb.info/data/AUSWEA-2004conference.pdf
  • Møller H, Pedersen CS. Low-frequency noise from large wind turbines. J Acoust Soc Am 2011;129:3727-44.
  • Phillips DJW. Iodine, milk, and the elimination of epidemic goitre in Britain: the story of an accidental public health triumph. JECH 1997;51:391-3.
  • Kamperman GW, James R. The “How To” guide to siting wind turbines to prevent health risks from sound (P 8): http://www.windturbinesyndrome.com/wp-content/uploads/2008/10/kamperman-james-8-26-08-report-43-pp.pdf
  • Download original document: “Wind farms and health”
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Das Windkraftmoratorium schützt Landschaften, Wälder und die gesamte Natur

Der Bau und Betrieb von Windkraftanlagen würde im Kanton Aagau niemandem etwas nützen. Selbst die Betreiber würden auf Dauer davon nicht wirklich profitieren. Für die schlechten Windlagen auf den aargauer Hügeln sind selbst die global höchsten Subventionen von 21,5 Rappen pro gelieferte Kilowattstunde Strom zu tief. Die Industrieruinen müssten von der öffentlichen Hand abgerissen und entsorgt werden, wenn nach wenigen Betriebsjahren das Kapital der Bürgerbeteiligungen ausgeht.

Die Umweltschäden und der Aufwand stehen in keinem Verhältnis zum Ertrag

Wer die Welt komplett umkrempeln will, sollte vorher genau überlegen, ob sich der Aufwand auch wirklich lohnt. Besonders dann, wenn damit die gesamte Volkswirtschaft mit Zwangsabgaben und die Wohnbevölkerung mit Umweltschäden, Lärm und Einschränkungen ihres Lebensraums konfrontiert werden. Bleibt der Nachweis für die gewünschte Weltverbesserung aus und findet sich beim besten Willen kein greifbarer Grund für diesen Aufwand, müssen Visionen, utopische Träume und grosse Worte diese Lücke füllen. Nun braucht man dieses grüne Süppchen nur noch mit einer Prise Angst vor einer imaginären Gefahr abzuschmecken. Willig folgen die Massen dem wohlerfundenen Trend. Das Marketing der Ökobranche ist bewundernswert einfach und effizient. Wenn doch nur das daraus resultierende Produkt auch so gut funktionieren würde. Für das gigantische Projekt “Energiewende” sind wir gedankenlos bereit, Milliarden zu investieren und unseren Wohlstand zu opfern. Zuerst wird das Sparkässeli von teuren und unüberblickbaren Projekten einer Energiestrategie 2050 geleert, damit wir dafür weniger Versorgungssicherheit und mehr Vorschriften erhalten.  Obwohl uns von den Medien und einigen Umweltschutzorganisationen unüberhörbar vorgebetet wird, wir würden damit die Umwelt schützen, erreichen wir das genaue Gegenteil davon: Industriellen Windkraftanlagen riesigen Ausmasses verbetonieren unsere Erholungsgebiete und Wälder. Die fünf Meter breiten Zufahrtstrassen zu den weit über hundert Meter hohen Beton- und Stahltürmen ziehen sich wie kleine Autobahnen durch das ehemalige Dickicht. Wo sich früher Fuchs und Hase gute Nacht gesagt haben, drehen sich mächtige Rotoren. Sie bestreichen eine Fläche, die problemlos zum Parken eines Grossraumflugzeugs des Typs Airbus 380 ausreichen würde. Blinklichter an Turm und Gondel zeigen uns während der Nacht wie rote Perlenketten, wo wir den letzten Rest unserer Vernunft gelassen haben.

Was erhalten wir dafür?

Gewisse Politiker und “Grüne” Organisationen reden uns seit Jahren ein, wir seien als Menschen egoistisch und würden als Solche der Umwelt grossen Schaden zufügen. Deshalb müssten wir als Absolution Spenden und gute Taten als Busse für unser “schlechtes, umweltzerstörerisches Verhalten” tun. Wie früher die Kirche, ist es gemäss der Ideologie dieser Politiker, Parteien und Organisationen unabdingbar, dass man ihre Religion glaubt und dafür auch noch kräftig Bussgeld entrichtet. Sie reden uns andauernd ein, dass diese vermeintlich von uns zerstörte Welt gerettet werden muss und dass nur ihre Lösungen den richtigen Weg dahin aufzeigen würden.

In Tat und Wahrheit dienen solche Konstruktionen vor allem dem Selbstzweck der Verführer. Die Ökobewegung glaubt an Mythen und Mysterien. Ein Verhalten, das man nur als fanatisch bezeichnen kann. Einige unter ihnen haben das Thema Energie als Trojanisches Pferd für den ideologischen Umbau der Gesellschaft entdeckt. Das erklärt auch, warum die skurrilen Vorschläge und die unverständlichen Lösungen dieser Ideologen die Fachleute eher zum Schmunzeln anregen. Es geht diesen Geistern weder um eine ökonomische noch eine ökologische Energieversorgung. Ihre eifrigen Vorschläge zum Energiewandel sind oft einfach utopische Gedankenspielereien und ihre Umsetzung widersetzt sich physikalischen Regeln und jeder Realität.

Beispiel 1: Der Mythos “Windkraft ersetzt konventionelle Kraftwerke”

Unser Stromnetz ist höchst fragil. Es muss genausoviel Strom eingespiesen werden, wie im GLEICHEN ZEITPUNKT verbraucht wird. Die Netzleitstellen, geführt von Experten unter Zuhilfenahme von hochkomplexen Computerprogrammen regulieren dieses Netzwerk. Eine Frequenzänderung von 0.3% lässt es bereits an den Rand des kompletten Stromausfalls kommen. Der eingespiesene Strom muss deshalb steuerbar, stabil und zuverlässig zur Verfügung stehen. Was nicht sofort verbraucht wird, ist unrettbar verloren. Ein “an Halde arbeiten” ist in diesem Stromnetz nicht möglich. Verbraucht oder verloren, so einfach kann das Grundprinzip unseres Stromnetzes reduziert werden. Es herrschen Lieferbedingungen, die nur die konventionellen Kraftwerke erfüllen können. Die “Erneuerbaren Energien” Photovoltaik (Strom aus Sonne) und Windkraft erfüllen diese Eigenschaften nicht einmal im Ansatz. Es ist der erste Denkfehler der Energiewende, dass der erneuerbar produzierte Strom direkt in dieses hochkomplexe Stromnetz eingespiesen wird. Nur mit viel Aufwand und unter grosse Einbussen an Effizienz versucht man mit völlig ungeeigneten Krücken wie Batteriespeicherung, Schwungrädern oder die Umwandlung in chemische Energie diese enormen Nachteile einigermassen auszugleichen. Bisher ohne jeden Erfolg.

Die Unzuverlässigkeit der Windkraft ist eindrücklich. Ein aargauer Windkraftwerk würde an maximal 15% der Jahreszeit und völlig zufällig ein bisschen mehr Strom produzieren, als es für sich selber benötigt. Seine Produktion ist nicht steuerbar und komplett auf das schwache schweizerische Windaufkommen angewiesen, das in ganz Europa den Rekord an tagelangen Flauten hält. Wie soll so eine zappelige, unsteuerbare und total unzuverlässige Stromproduktion ein Ersatz für konventionellen Strom darstellen, der steuerbar, zuverlässig und erst noch mit maximaler Effizienz daherkommt?

Deutschland zeigt uns eindrücklich, dass Windkraftnutzung so nicht funktioniert

Das ist ein Ding der Unmöglichkeit und wir wissen das in der Zwischenzeit auch aus der Praxis: Deutschland verfügt über 66 Gigawatt installierte Leistung aus Sonne und Wind. Das entspricht der Leistung von 60 grossen Kernkraftwerken. Es kann damit gerade mal 2.8% des gesamten Energieverbrauchs abdecken. Bei der Zuverlässigkeit für das Stromnetzes schaut es noch katastrophaler aus: Gerade mal 1.5% der Stromspitze können durch die Windkraft zugesichert werden. Wenn Sonne und Wind ausbleiben, wird ganz Deutschland nach wie vor zu 100% aus konventionellen Kraftwerken versorgt. Und das geschieht durchschnittlich öfters, als einmal im Monat.

Fazit zu Beispiel 1: Auch Windkraftwerke in Massen ersetzten konventionelle Kraftwerke nicht.

Beispiel 2: Der Mythos der umweltfreundlichen Windräder

“Wind und Sonne schicken keine Rechnung”. Diese oberflächliche Aussage ist auf den ersten Blick einleuchtend. Dermassen simpel betrachtet schickt die Erde auch keine Rechnung für Kohle, Gas, Uran und Erdöl. Die Kosten und Umweltschäden entstehen immer erst mit dem Aufwand für die Gewinnung und Energieerzeugung.

So ist es auch beim Wind. Wenn es mal windet, kann damit ein Windkraftwerk betreiben werden. Es zu bauen, zu unterhalten und für die Kosten der Emissionen schickt demnach die Industrieanlage die Rechnung, nicht der Wind. Ohne die Industrieanlage können wir aber keinerlei Energie ernten. Wir bewegen uns in Sachen “Rechnung” bei Windrädern auf der genau gleichen ökonomischen Schiene, wei beim Erdöl, der Kohle, dem Gas oder dem Uran. Stellen sie sich mal vor, ein Atomkraftbefürworter spricht vor versammeltem Publikum die Worte: “Das Uran schickt keine Rechnung.” Oder der Erdölbaron: “Das Erdöl schickt keine Rechnung.” Wir würden uns alle wundern, aber sie hätten genauso Recht in ihrer Aussage.  Warum aber wundern wir uns ausgerechnet beim Wind NICHT über diese seltsame Aussage? Es liegt wohl daran, dass wir solche beschönigenden Worte immer wieder hören. Beim Wind, bei der Schokolade, bei den neuen Sportwagen. Es fällt uns gar nicht mehr auf, wenn ein Verkäufer etwas “schummelt”. Meistens – mit Ausnahme der Werbung für “Erneuerbare Energie” – bemerken wir das und schmunzeln darüber. Windkraftwerke und ihre umweltschützende Wirkung ist ein von gewieften Marketingspezialisten erschaffener Mythos.

Dabei ist die Wirkung von Windkraftwerken gleich mehrfach umweltschädigend: Erstens werden dafür Wälder gerodet, Zufahrtsstrassen gebaut und Stromleitungen verlegt. Zweitens verschandeln sie jeden Horizont. Das Landschaftserlebnis beim Wandern ist weg. Drittens emittieren sie in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft Lärm, Infraschall und Schattenwurf. Wer es mal erlebt hat, vergisst es nie. Der Besuch auf dem Mont Soleil, wo sich die Showanlage der Windradlobby befindet, ist an einem schönen, sonnigen Tag ein wunderbares Erlebnis. Bei Wind und Wetter sind nur noch die Menschen da, die hier ihre Heimat haben. Sie hören den Lärm, wenn es Windet. Sie ertragen wegen dem Schattenwurf die blinkenden Wohn- und Schlafzimmer am Abend und am Morgen. Sie haben die Schlafstörungen in der Nacht und Kopfweh am Tag. Das sind alles Sachen, die der Tagestourist nicht haben muss, wenn er für 2 Stunden da oben steht und die “wunderbaren Windräder” betrachtet. Er geht nach Hause und erzählt allen, die es wissen wollen, dass Windräder eine tolle Sache sind. Und die machen natürlich keine Lärm und gar keinen Schattenwurf, weil an schönen Tagen der richtige Wind fehlt und ab 9 Uhr Morgens auch kein störender Schattenwurf mehr da ist. Beim Autoverkäufer sind wir solche Beschönigungen gewohnt. Von ihm erwarten wir ganz selbstverständlich, dass er uns nicht auf die Nachteile des Automobils aufmerksam macht. Der Windradlobby glauben wir alle Heilsversprechungen weil wir die Nachteile in der Regel nicht direkt zu spüren bekommen. Im Gegensatz zum Automobilisten sind die Direktbetroffenen von Windkraftwerken immer in der Minderheit. Der grosse Rest bemerkt die Nachteile erst, wenn die Anlagen schon stehen und die Stromrechnung immer teuerer wird.

Windkraftwerke sind nicht nur für die Menschen ein Problem. Fledermäuse, Greifvögel und alle Zugvögel sind durch die Rotoren gefährdet. Weltweit sterben hunderttausende von Tieren durch diese Industrieanlagen. Auch hier werden die teuersten und untauglichsten Krücken für die zynischen Ausreden der Windradlobby angeboten: Radar, damit die Rotoren sofort abgeschaltet werden, wenn sich ein Tier nähert, Abschaltungen im Frühling und Herbst, damit die Vogel- und Fledermauszüge wenigstens eine kleine Chance haben, unversehrt in den Süden zu kommen.
Das Problem ist nur, dass diese Einrichtungen vom Betreiber so betrieben werden können, wie es ihm passt. Diese Einrichtungen wirken sich nämlich ganz direkt auf die Produktion aus. Nach der erfolgreichen Behördenbewilligung und der Abnahme werden diese Schutzvorrichtungen ersatzlos abgeschaltet. Die paar toten Vögel und Fledermäuse interessieren doch niemanden, wenn damit der Klimawandel gestoppt werden kann, oder?

Klimawandel wird durch Windkraftwerke nicht verhindert

Aber stimmt das überhaupt? Haben die erneuerbaren Energien das Potenzial, das vieldiskutierte Klimagas CO2 zu reduzieren? Die EMPA-Tochter “ecoinvent” hat das genauestens untersucht. Ein Windkraftwerk emittiert mehr CO2 pro produziertem KWh (Kilowattstunde) als Wasser- oder die Kernkraftwerke. Es emittiert aber oberflächlich betrachtet weniger als Gaskraftwerke und vor allem Kohlekraftwerke. Ist es demnach wenigstens einigermassen “CO2-neutral”?
Um diese Frage zu beantworten müssen wir das System der Stromverteilung noch einmal kurz ansprechen. Das Stromnetz, wir haben es bereits erwähnt, reagiert äusserst empfindlich auf Leistungsschwankungen der einspeisenden Kraftwerke. Windkraftwerke haben die Eigenschaft, plötzlich und weitgehend unangemeldet “wegzubrechen”. Das tun sie aus zweierlei Gründen: Erstens schalten sie ab, wenn es zu viel Wind hat. Schon bei ca. 90 Kmh Windaufkommen müssen sich die Windkraftwerke vor Beschädigung schützen und drehen ihre Flügel in den Wind, sie beenden damit die Stromproduktion abruppt. Bei wenig Wind ist es leider nicht besser. Wenn überhaupt etwas ins Netz eingespiesen werden kann (im Winter müssen die Rotoren beheizt werden, damit der Betreib bei Eisbefall einigermassen weiterlaufen kann), ist das viel zu wenig, damit das Stromnetz den Bedarf decken kann. Also müssen jetzt die konventionellen Kraftwerke ran. Nach der Umsetzung der Energiestrategie 2050 des Bundes sind das vor alem Gaskraftwerke, die diese Lücke füllen müssen. In Deutschland, von wo wir in der Schweiz relativ viel Strom beziehen, tun das vor allem Braunkohle- und Steinkohlekraftwerke. Damit Windkraftwerke überhaupt im Netz eingebunden werden können, müssen sie durch die konventionellen Kraftwerke kräftig unterstützt werden. Wie wir heute wissen, beträgt die maximale Lücke, die unbewindete oder defekte Windkraftwerke im Netz verursachen sagenhafte 99% ihrer Gesamtnennleistung. Weil die wartenden Gas- und Kohlekraftwerke aber äusserst ineffizient auf ihren Einsatz warten müssen, sind ein grosser Teil dieser durch Ineffizienz und fossile Energieträger verursachte und stark erhöhte CO2-Emission des Kraftwerksparks zu einem guten Teil den Windkraftwerken als eigentliche Verursacher dieses Aufwands zuzurechnen.

Fazit für Beispiel 2: Windkraftwerke sind nicht nur alles andere als umweltfreundlich. Sie können keinen einzigen positiven, aber problemlos vier schwerwiegende negative Aspekte von Umweltschäden verursachen.

Für die verschandelung unserer Landschaft, die Zerstörung der Wälder, die Belastung unseres Lebensraums, die Gefährdung unserer Gesundheit, für die Destabilisierung unserer Stromversorgung und für die extremen Kosten von Windkraft erhalten wir deshalb nichts mehr als: NICHTS!

Es ist höchste Zeit, diesem Unsinn im Kanton Aargau den Riegel zu schieben! Deshalb JA zum Windkraftmoratorium Aargau!

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Landschaftsprognose für den Lindenberg

1Profitgierige Naturverächter wollen auf dem Hügelzug des Lindenbergs 11 riesengrosse Windkraftwerke aufstellen. Bei kalter Witterung wird Eiswurf und Eisfall die prägende Bedrohung für Wanderer, Spielgruppen, Reiter und Erholungssuchende sein. Im Unterschied zur Aussicht im nebenstehendem Bild aus Nordamerika, werden die Windkraftwerke auf dem Lindenberg kaum durch “Strong Winds” (starke Winde) angetrieben, sondern lediglich durch Geldgier. Das mittlere Windaufkommen auf dem Lindenberg beträgt lächerliche 4.7 Meter pro Sekunde. In Amerika hat man dafür ein passendes Wort: “Poor” nennen es die Amerikaner (armselig), welche sich Windgeschwindigkeiten um 10 Meter pro Sekunde und mehr gewohnt sind. Die tiefste IEC-Windklasse für welche industrielle Windkraftwerke angeboten werden, ist die Klasse “III”. Sie beginnt bei einer Windstärke von durchschnittlich 7.5 Meter Pro Sekunde. “Genug Wind” ist ein Märchen, das in der Schweiz durch geneigte Medien seit Jahren propagiert wird. Der in der Schweiz vorhandene Wind entspricht nicht einmal annähernd den technischen Anforderungen für einen effizienten Betrieb. Da sich die Windgeschwindigkeit in der dritten Potenz zur Stromerzeugung verhält, haben wir im Aargau weniger als EINEN VIERTEL der sinnvollen Produktionsmenge und Zuverlässigkeit zu erwarten. Und dafür wollen gewisse Kreise die Hügel des gesamten Aargaus mit Windturbinen vollstopfen. Die Wirkung für unsere Stromversorgung wäre gleich Null!

Technisch betrachtet verfügen deshalb nur wenige Standorte in der Schweiz über “Genug Wind”. Finanziell betrachtet, lohnt sich der Bau von Windkraftwerken für die wenigen Betreiber deshalb, weil in der Schweiz die weltweit höchsten Subventionen für Windkraftwerke bezahlt werden. Diese mit Abstand höchsten Subventionen belegen den Windmangel in der Schweiz eindrücklich, denn weshalb soll der Wind ausgerechnet in der Schweiz “teurer sein”, als zum Beispiel in Deutschland oder Spanien? Aber es bedarf dieses Nachweises gar nicht. Die Windkarte der Schweiz zeigt uns eindrücklich und hochgenau, dass der Lindenberg über “Viel zu wenig Wind” verfügt, als dass wir die Landschaft und unsere Naherholungsgebiete dafür opfern müssten:

1Bild: Windkarte von Meteotest, 100 Meter über Grund, Angaben für Standort siehe rotes Kreuz in Grafik. Quelle: www.wind-data.ch, 31.3.14

Was ist der Zweck von Windkraftwerken? Die Erzeugung von Strom für unsere Gesellschaft oder die Ausschüttung von Subventionen für Wenige?

Auf dem Lindenberg und dem ganzen Rest des Aargaus gibt es keinen Strom aus Windkraft. Das bisschen Strom kommt zu 80% der Zeit dann, wenn es windet und nicht dann wenn wir ihn benötigen. Zusammen mit den Netzverlusten, Netzfiltern und Transfromationen kommt davon kaum 10% an unseren Steckdosen wirklich an. Das hindert die Stromverkäufer nicht daran, 100% dieses zu 90% verlorenen Stroms als “grünen, umweltschonenden und sogar zertifizierten Strom” zu verkaufen. – Das ist ein von höchsten Stellen bewilligter Betrug der Stromkonsumenten.

Funktionierende Speicher für diesen unnötig produzierten und komplett überschüssigen Strom sind nicht einmal im Ansatz vorhanden. Bessere Lösungen werden von der Windradlobby abgelehnt, weil sie den Gewinn komplett wegfressen würden. Der Aufwand, die Umweltverschmutzung, die Landschaftsverschandelung und die Einschränkungen für Wanderer und Erholungssuchende stehen deshalb in keinem Verhältnis zum kaum erkennbaren Ertrag.

Mit Windkraftwerken werden wenige Profiteure Subventionsgelder erhalten, die den Stromkonsumenten vorher per Zwangsverordnung aus der Tasche gezogen wurden. Es gibt keinen Strom aus Windkraft im Kanton Aargau. Weil es dafür zu wenig Wind hat. So einfach ist das.

Deshalb: Ja zum Windkraftmoratorium im Kanton Aargau. Wir lassen uns von der geldgierigen Windradlobby nicht über den Tisch ziehen!

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Die Bundesländer Bayern und Sachsen wollen WKA-Abstand von bis zu 2’000 Metern

Wie schon seit längerem erwartet, wollen die deutschen Bundesländer Bayern und Sachsen den Abstand zu bewohnten Gebäuden stark erhöhen. Die gesundheitlichen Bedenken der Anwohner scheinen endlich Gehör gefunden zu haben. Die Argumentation der deutschen Behörden beschränkt sich allerdings erst auf den hörbaren Schall.

Der Vorschlag der zehnfachen Anlagenhöhe als Abstandsdefinition für die Vermeidung des hörbaren Rauschens der industriellen Windkraftwerke ist grundsätzlich sinnvoll. Erreicht man doch damit einen Abstand von in der Regel 1’500 Metern zu diesen unangenehmen Lärmquellen. Genügen tut das aus gesundheitlichen Gründen noch lange nicht. Der unhörbare Infraschall wird weit über 3’000 Meter weit getragen und kann in grösserer Distanz sogar erst zum Problem werden.

Neues Windkraftwerk der Vestas mit 164 Meter – Rotor

Die neueste Entwicklung dieser Monstermaschinen erreicht aktuell neue Sphären des Grössenwahnsinns. Die Vestas 164-8MW erreicht schon mit einer Nabenhöhe von 120 Metern eine Gesamthöhe weit über 200 Metern. Solche Anlagen würden mit einem der 10-fachen Höhe entsprechenden Abstand nicht näher als 2’000 Meter an bewohnte Gebäude herangebaut. Interessanterweise entspricht diese Distanz der langjährigen Praxis von Australien. Die lächerlichen Vorstellungen der Schweizer Windradlobby “Suisse Eole” mit ihren 300 Meter Abstand verkommen in diesem Zusammenhang immer mehr zu einer rein ideologischen Zwängerei. In England werden solche Anlagen nur noch mit einem Abstand von 3’000 Metern zu bewohnten Gebäuden gebaut.

Mit dieser Lösung lässt Deutschland die Schweiz ziemlich alt aussehen. Die alle behördlichen Instanzen dominierende Schweizer Windradlobby lässt die Windradkritiker seit Jahren mit dieser nun für Bayern eingeführten Richtlinie auflaufen. Die totale Nichtbeachtung der Windkraftkritiker in der Schweiz hat unter anderem zur Aargauer Initiative “Windkraftmoratorium Aargau” geführt. Nachdem alle Kompromissvorschläge der Windradkritiker durch die arrogante Windradlobby ignoriert wurden, verlangt die Initiative nun einen sinnvollen Abstand von 3’000 Metern von Windkraftwerken zu bewohnten Gebäuden. Man könnte auch 5’000 Meter Abstand mit guten Argumenten fordern. Denn der von Windkraftwerken emittierte Infraschall kann schwere gesundheitliche Probleme wie Migräne, mentale Störungen, Schlafstörungen und Leistungseinbussen bewirken. Diese wissenschaftlich gut belegten Probleme, die weltweit beobachtet werden können, ignoriert die Schweizer Windradlobby kategorisch. Sie verniedlicht auch den hörbaren Schall und behauptet zum Beispiel, dass Windradlärm über keine Pulshaltigkeit verfügt und die strengeren Kriterien des Lärmschutzes nicht angewendet werden müssten. Experten der Empa und deutsche Gerichte haben diese Haltung aber eindrücklich widerlegt und als unwahre Behauptung der schweizer Windradlobby entlarvt.

Deshalb ist es notwendig, hier ein klares Signal für unsere Umwelt und die Lebensqualität aller Aargauer zu geben: Unterschreiben Sie noch heute die Initiative “Windkraftmoratorium Aargau”.

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BR Leuthard liefert den Beweis, dass Windkraft hier nicht funktioniert

1Warum man an unbewindeten Standorten keine Windkraftwerke aufstellen sollte, zeigt uns diese von Bundesrätin Doris Leuthard bei der Einweihung am 30. September 2011 hochgepriesene Anlage auf dem schönen Nufenen: Lächerliche 2 GWh/a  Strommenge produziert die Anlage schon im zweiten Jahr in Folge – bei einem Referenzertrag von 4.6 GWh/a!
Die weit übertriebene Prognose der Windradlobby lag bei ähnlich unbedeutenden 3 GWh/a. Aber selbst dieser minimalistische und gleichzeitig utopische Wert wurde noch um einen Drittel unterboten. Ein einmaliger Ausrutscher eines Rechentalents? Nein, seit über 6 Jahren informieren die Windradkritiker aus dem Aargau den Bundesrat, das UVEK und auch die verantwortlichen Behörden DIREKT und unter Nachweis, dass die Windradlobby systematisch mit falschen Zahlen operiert. Das Bundesamt für Energie stützt so unsinnige und längst auf allen seriösen Ebenen widerlegte Aussagen, dass “Windkraftwerke keinen pulshaltigen Lärm” erzeugen würden. Aber solche Falschaussagen werden durch die Medien gerne portiert, vervielfältigt und unkritisch verbreitet. Wer es als Journalist nicht besser weiss, hält sich lieber an die “Offizielle Doktrin”. Und die lautet immer noch blind und stur: “Windenergie ist ein wichtiger Bestandteil der Energiestrategie 2050″. Richtig ist, dass die Windradlobby und diverse Mitglieder des Parlaments direkt von den Subventionen für die Windkraft profitieren. Andere Ideologen verwenden die Windkraftwerke als leicht durchschaubarer, in der Realität nicht funktionierender Ersatz für die von vielen Politikern grundlos gehassten Atomkraftwerke. Eines ist für seriöse Energieexperten längst klar: Windkraftwerke ersetzen auch in grosser Zahl KEINE Atomkraftwerke. Siehe Deutschland, wo dieser utopische Traum auch mit bald 30’000 Windkraftwerken nicht im Ansatz gelingt. Das Einzige, was Windkraftwerke zuverlässig ersetzen können, ist die stabile, günstige und effiziente Stromversorgung unseres Landes. Mit dem Bau von Windrädern verlassen wir jede vernünftige Energieversorgung auf Kosten der Umwelt und unseres Wohlstands.

Die Angaben erweisen sich systematisch um einen Drittel geschönt

Wir sehen hier einmal mehr den üblichen Windlobbydrittel, den man bei allen Aussagen der windigen Marketingstrategen je nachdem abziehen oder draufschlagen muss. Soll damit “ein Atomkraftwerk ersetzt” oder “ein Haushalt versorgt” werden, ist es ein Drittel MEHR. Bei Gefahren, drohender Ineffizienz, Kosten, Vogelschlag, Lärm, Waldzerstörung und Umweltverschmutzung sind es mindestens ein Drittel WENIGER. Mit den jetzt vorliegenden Werten erreicht diese Anlage sagenhafte, in Europa wohl einmalig schwache 43,5% des möglichen Referenzertrages. Sie wäre in Deutschland mit Garantie niemals gebaut worden. Nach den neuesten Vorschlägen der deutschen Bundesregierung würde eine solche Anlage nur noch bewilligt, wenn sie 75-80% des Referenzertrages erreicht würden.

Auf allen Ebenen der erneuerbaren Energie wird gemauschelt, gelogen, verbogen und betrogen

Reihenweise Betrugfälle mit Bürgerbeteiligungen an Windkraftanlagen werden aktuell bekannt. Die Deutsche Gesellschaft “Prokon” und auch “Windreich” haben deshalb die Bilanzen deponieren müssen. Der Verlust für die Kleinsparer ist enorm. Andere Finanzkonstrukte der Windradlobby entpuppen sich als Geldwaschanlage der Mafia. Die Betreibergesellschaften verfügen auch bei den aargauer Projekten über undurchsichtige Verflechtungen zu ausländischen Firmen. Unterfinanzierte GmbHs, meistens vom Ausland gesteuert, bilden ein grosses Gefahrenpotenzial für den üblichen Missbrauch von gutgläubigen Kleinsparern durch den absichtlich herbeigeführten Konkurs. Darüber hinaus ist die Schweizer Windradlobby – zumindest beim Beitrag an die Stromversorgung – äusserst genügsam. Und das ist auch der Grund, warum Doris Leuthard in dieser sinnlosen Versorgungssituation eine typisch politische Lösung bietet: Windräder, die auf einer Höhe von über 1’700 Meter ü. M. drehen, erhalten auf die eh schon unrealistisch hohen Schweizer Windradsubventionen auch noch einen Extrabonus. Voilà – so lohnt sich auch ein Windrad, das einfach dasteht und auf bessere Zeiten wartet, während es während 90% des Jahres das lokale Stromnetz mit einem enormen Eigenverbrauch belastet. Die Politik zementiert damit die seit Jahren verfolgte Förderung der Subventionsausschüttung für ineffiziente Anlagen, anstelle einer sinnvollen Förderung von erneuerbarer Energie. Sie ermöglicht damit unseriösen Geschäftsmodellen zum Erfolg. Solch reine Subventionsgebilde ohne praktischen Wert ziehen Räuber, Schamanen und Rattenfänger wie Magnete an. Diese Mauscheleien muss der Stromkonsument und Steuerzahler begleichen. Die in diesem Zusammenhang eingeführten Zwangsmassnahmen und Gebühren schwächen unseren Wirtschaftsstandort. Unsere Lebensqualität sinkt mit jedem unsinnigen Windkraftwerk spürbar.

Damit im Aargau diesem Wildwuchs der Riegel geschoben wird, ein grossartiges JA zum Windkraftmoratorium!
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